Eisenmangel ist weit verbreitet. Haupt-Symptome sind Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Verschlechterung des Gedächtnisses. Passt also bestens in unsere hektische Zeit, oder?
Eisen ist ein Spurenelement. Es wird im Ferritin, einem Protein, gespeichert und über das Blut transportiert. Eisen wird mit der Nahrung aufgenommen. Es ist vor allem enthalten in Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchten und einzelnen Gemüsesorten, wie Kartoffeln, Sauerkraut, Blumenkohl. - Übrigens: Gehörten Sie auch zu den Millionen Kindern, die Spinat essen mussten, weil der Spinat so einen hohen Eisenanteil hat? Alles Unsinn. Der erste Autor, der diesen Blödsinn aufgebracht hat, hat sich verschrieben und alle anderen Autoren haben den falschen Wert dann einfach übernommen. Und die Kinder mussten leiden.
Eisenmangel ist recht einfach zu diagnostizieren. Wer die Symptome an sich entdeckt oder durch seine Ernährungsgewohnheiten (Vegetarier, Veganer) ein "Kandidat" für einen Eisenmangel ist oder wer durch Blutverlust (Krankheit, Regelblutung, ...) zur Risikogruppe gehört, sollte mal seinen Hausarzt auf Eisenmangel und seine Krankheitsbilder "Eisenmangel Syndrom" und "Eisenmangel Anämie" ansprechen. Der Arzt wird im Gespräch die Risikolage analysieren und dann ggf. eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen.
Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie auf dem Eisen-Informationsportal IronMedline: Eisenmangel: Eisenmangel Anämie und Eisenmangel Syndrom